H


H
wird im Buchstabieralphabet  Hotel  gesprochen.
Hülle   

       

Die Hülle eines Heißluftballons besteht in der heutigen Zeit meist aus Nylonstoffen. Eine Polyurethanbeschichtung verhindert die Luftdurchlässigkeit und gibt dem Ballon eine höhere Lebensdauer.

Hüllen gibt es in unterschiedlichen Größen. Üblich sind Ballongrößen zwischen 2.000 und 4.500 cbm. Darüber hinaus gibt es aber auch noch größere Hüllen.

Die Hüllen sind aus Stoffbahnen und Lastbändern zusammengenäht. Sie gewährleisten die Stabilität des Heißluftballons. Die kleine untere Öffnung wird dafür benutzt den Ballon anzublasen, d.h. die kalte Luft in die am Boden liegende Hülle zu bringen. Ist der Ballon großteils mit kalter Luft gefüllt, wird der Brenner dazu benutzt, die Luft zu erhitzen und die Hülle stellt sich auf. Damit bei diesem Brennereinsatz der in Flammennähe befindliche Stoff nicht zu Schaden kommt, wird in diesem Bereich bei den meisten Ballonen nicht brennbarer Nomexstoff eingesetzt. 

Eine Große Öffnung am oberen Ende der Hülle - das sogenannte Parachute - wird vor dem Anblasen mit Klettbändern fixiert und kann zur Landung teilweise oder auch ganz geöffnet werden, so dass der Ballon schnell entleert werden kann. Am unteren Hüllenteil werden eingenähte Stahlseile mittels Karabinern oder anderen Metallelementen mit dem Korb verbunden. 

Verschiedene Seile, die über Umlenkrollen durch das Innere der Hülle geführt werden, ermöglichen dem Ballonpiloten das "Steuern" des Heißluftballons durch Öffnen und Schließen von Ventilen am Top oder an den Seiten, etwa auf Äquatorebene des Ballons. Durch die Seitenventile kann der Ballon zum Beispiel in eine bessere Landeposition gedreht werden. Das Topventil ermöglicht dem Piloten dosiert warme Luft aus der Hülle entweichen zu lassen, um so den Ballon etwa zum Fallen oder einen Aufstieg abzubremsen.