T


T
wird im Buchstabieralphabet  Tango  gesprochen.
   
Thermik

nennt man das Abheben einer am Boden liegenden Luftschicht. Dies passiert dann wenn sich der Boden aufgeheizt hat und die Wärme an die dort aufliegende Luftschicht abgibt. Hat sich die Luftschicht genügend erwärmt, hebt sie ab und steigt nach oben. (Dies bedeutet zum Beispiel für einen gerade in der Landephase befindlichen Ballon, dass er nicht weiter nach unten absteigt, sondern mit dieser Blase aus Luft nach oben gerissen wird) In den jetzt freiwerdenden Raum fließt die umgebende Luft und führt zu entsprechenden Luftströmungen (Wind) der beim Ballonfahren als unangenehm empfunden wird (Es kommt hierbei  meist zu unkontrollierbaren Richtungsänderungen - Schwierigkeiten beim Landen). Kühlt die nach oben wegsteigende Warmluft wieder ab, fällt sie zur Erde zurück und es entstehen neue Luftverwirbelungen. Dies kann auch bedeuten dass ein Ballon der gerade dabei ist zu landen,  jetzt von dieser nach unten fallenden Luftschicht getroffen wird und schneller dem Landeplatz entgegen fällt als der Pilot vorhatte.

Hinweis: Deshalb heißt es auch - wenn die Segelflieger aufsteigen, kommen die Ballonfahrer zurück auf den Boden und wenn die Segelflieger Ihre Flüge einstellen, steigen die Ballonfahrer wieder auf.

Thermik beginnt in der Regel im Sommer morgens zwei Stunden nach Sonnenaufgang und endet abends etwa zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Das erklärt auch warum Ballonfahrer immer nur früh morgens und am frühen Abend am Himmel zu sehen sind.
   

Top

Das Top ist die höchste Stelle des Ballons. Dort befindet sich auch die große Öffnung zum Entleeren des Ballons, der Parachute. Ebenfalls am Top befindet sich der Kronring an dem alle Lastbänder der Ballonhülle zusammenlaufen. Am Kronring oder Topring ist auch die Topleine befestigt. Sie wird benötigt um die Ballonhülle beim Aufbauen festzuhalten oder die Hülle beim Entleeren kontrolliert in eine bestimmte Richtung zu ziehen.
  

Tragfähigkeit

auch Tragkraft genannt ist der Auftrieb minus der Gasmasse oder anders ausgedrückt das Gewicht der verdrängten Luft abzüglich des Gewichtes des Füllgases
   

Tragseile

sind die Verbindungsteile zwischen den Lastbändern der Ballonülle und dem Korb. Sie bestehen meist aus Stahl und enden in Schlaufen bzw. Karabinern die mit dem Gestänge des Korbes verbunden werden.
   

Transponder

Der Transponder ist ein Gerät, das einen Ballon auf dem Radarschirm einer Flugkontrolle erscheinen lässt. Es ist ein automatisch arbeitendes Funkgerät aus einem Funkempfänger, dessen Ausgang mit einem Sender gekoppelt ist und das beim Ansprechen des Empfängers durch ein Funksignal mit einem Antwortsignal des Senders auf einer andern Frequenz reagiert. 

Der Transponder wird vor allem eingesetzt bei Ballonfahrten in Kontrollzonen, bei Ballonfahrten bei denen Ländergrenzen überschritten werden oder zum Beispiel bei Alpenüberquerungen.